Am 10. März war es wieder einmal soweit: Im Magdeburger Maritim Hotel wurde wieder gekocht, um Geld für den Verein Aktion Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt e.V.zu generieren.
Neben dem Vereinsvorsitzenden Professor Dr. Marcell Heim standen im Reich von Maritim-Chefkoch Wilfried Kluge noch zahlreiche andere Persönlichkeiten aus Sachsen-Anhalt an den Töpfen.

Tangermünde/Magdeburg/Köln. "Es war mir eine Ehre euer König zu sein", sagte Bernd Zorn am Sonnabend zum Abschluss seiner Regentschaft als Grünkohlkönig. An der Seite des Stendaler Unternehmers stand Prinzessin Gudrun Boos, die gebürtige Stendalerin ist Ärztin und lebt in Biederitz bei Magdeburg. Vor einem Jahr wurden sie zu ehrenamtlichen Majestäten ernannt und hatten die Aufgabe, das Programm der  nunmehr 13. Grünkohlfahrt zu organisieren, die die knapp 100 Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands diesmal nach Tangermünde führte.

Einen Scheck über 3200 Euro übergab jetzt der Präsident des Lions Clubs "Kaiser Otto I.", Dr. Ansgar Bredenfeld an den Leiter des Institus für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie der Magdeburger Universität, Professor Dr. Marcell Heim und Dr. Andreas Parkner.
Das Geld stammt aus dem Erlös eines vorweihnachtlichen Bücherverkaufs im Allee-Center.
Damals hatten die ehrenamtlichen Mitglieder des Lions Clubs, gemeinsamen mit dem Jugendverband der Organisation, den Leos , mehr als 3000 Bücher zugunsten des Vereins "Aktion Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt" verkauft.
Für die großzügige Unterstützung bedankten sich Professor Heim und Dr. Parkner ganz herzlich bei Dr. Ansgar Bredenfeld.

Im Jahr 2014 ließen sich insgesamt 1595 Frauen und Männer typisieren und in der Spenderdatei des Vereins "Aktion Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt e.V." registrieren. 

Von Professor Dr. Marcell Heim

Bei der weltweit größten Aktion zur Suche eines passenden Knochenmarkspenders für das Kind Nico aus Magdeburg kam es auch zum Aufbau einer großen Knochenmarkspender-Datei in Sachsen-Anhalt. In 26 Städten ließen sich am 17. Dezember 1995 mehr als 21.000 Sachsen-Anhalter für die Bestimmung ihrer Gewebemerkmale eine Blutprobe entnehmen und als mögliche Knochenmarkspender registrieren.